Montag, 3. Juli 2017

Mein drittes Baby

Meine lieben Leser,

wie ihr vielleicht bemerkt habt, war es nun schon ein Weilchen ungewöhnlich ruhig hier auf dem Blog. Das lag zum einen daran, dass mir meine zwei Hauptauftragsgeber nicht sonderlich viel Freizeit geben. Zum anderen daran, dass jegliche freie Minute in ein anderes Projekt gesteckt wurde. In mein Herzensprojekt. Eine neue Aufgabe. Hobby, Beruf, Berufung. Ein kleines Träumchen und Abendteuer, in das ich mich nun einfach mal kopfüber stürze. Den richtigen Moment mit mehr Zeit für die eigenen Träume gibt es nämlich sowieso nicht!


Wovon rede ich überhaupt?!

Mein drittes Baby ist ein eigenes Online-Magazin. Mein Blog ist quasi umgezogen und ab sofort findet ihr die neue Beiträge auf www.milchundmehr.de . Mit ordentlichen Kategorien und Menüs. Mit  Potential zum Wachsen. Denn an Ideen in meinem Köpfchen scheitert es nicht. :-)

Bei den über hundert alten Artikeln herrscht momentan noch ein bisschen Baustelle. Verzeiht das bitte! Die versuche ich nach und nach hübscher zu machen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf Milch & Mehr weiterhin besucht, eure Blogroll/ Feedreader ect. anpasst und fleißig kommentiert!





Montag, 5. Juni 2017

Stillen: Zwillinge/ Mehrlinge abstillen

Auch wenn mein finales Zwillings-Still-Resümee noch aussteht, ist mir das Thema "Abstillen" vorab einen eigenen Post wert.
Alle reden über das Stillen. In der Schwangerschaft wird man zu Vorträgen eingeladen. Den Milcheinschuss begleiten Stillberaterinnen und Hebamme.
Das Abstillen passiert bei den meisten viel später „einsam“. Also Ohne Unterstützung. Ohne dass man darüber groß etwas gelernt hätte. Ich gehe davon aus, dass es bei den meisten Frauen und Babys deshalb ohne Probleme funktioniert und nebensächlich, weil natürlich, ist. Das habe ich nämlich auch bei uns so erwartet. Schließlich ist man ja mit der Zeit Stillprofi geworden.
Irgendwie habe ich es aber zu leichtgenommen. Das „Anstillen“ war wie wir uns erinnern schon Drama genug. Da habe ich mir über das Abstillen gar keine Gedanken gemacht, einfach die Dinge seinen Lauf gehen lassen und musste dann den ein oder anderen heftigen Milchstau bewältigen. Und nach kleiner Recherche habe ich herausgefunden, dass es auch bei einigen anderen stillenden Zwillings- bzw. Mehrlingsmüttern gar nicht so leicht war. Immerhin fließen größere Mengen Milch als bei der stillenden Einlingsmutter.


Allerdings haben mir auch einige Mamas berichtet, dass es bei ihnen total problemlos lief. Zum Beispiel, wenn der Körper schon von alleine die Milchmenge reduziert bzw. nicht mehr mit der Produktion hinterherkam und zugefüttert werden musste. Es ist wohl sehr individuell, wie der Körper das Abstillen verpackt.
Trotzdem sollte man das Thema im Hinterkopf behalten und sich vielleicht noch einmal mit einer mehrlingserfahrenen Hebamme oder Stillberaterin kurzschließen, wenn es soweit ist.
Hier kommen nun erst einmal meine Beobachtungen und daraus resultierende Tipps:

Freitag, 26. Mai 2017

Beikost: Tischmanieren – wie Babys gute Esser werden

Wieso sind meine Babys gute Esser?

Diese Frage habe ich mir schon häufig gestellt. Immer dann, wenn ich von Beikosterfahrungen mitbekomme, die die Eltern traurig oder gar wütend machen. Weil sie sich so viel Mühe geben. Liebevoll kochen. Hochwertig einkaufen. Unzählige Varianten anbieten. Und trotzdem wird alles verschmäht. Sie müssen sich ums Wachstum sorgen. Und sind bei jeder Mahlzeit kolossal genervt.

Mama macht es sauber. Vier mal am Tag.

Ein bisschen irreführend ist die Überschrift. Tischmanieren haben meine Zwillinge nämlich weiß Gott nicht. Nicht selten stehe ich während den Mahlzeiten kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Alles ist dreckig, überall Brei, seit neustem auch diverse Klumpen, der Boden könnte jeden Tag gewischt werden. Aber sie essen gerne seitdem sie ein halbes Jahr alt sind. Mit Höhen, aber auch Tiefen. 
Woran liegt das also?

Mittwoch, 17. Mai 2017

Hausapotheke fürs Baby: Prophylaxe mit Vitamin K, Vitamin D, Fluorid & Eisen

Auch wenn es nun schon ein Weilchen her ist, kann ich mich noch gut dran erinnern, wie man auf geburtsvorbereitenden Veranstaltung mit Infos und Flyern über medizinische Entscheidungen, die man für das Neugeborene bzw. das noch Ungeborene treffen sollte, überhäuft wurde. Mal wieder beglückwünschte ich mich, schon vor der hormonellen Umstellung zur Mama eine relativ fundierte Meinung zu dem Thema gehabt zu haben. Allerdings zeigte sich dann in der Praxis, dass viele Lehrbuch- und Leitlinien-Empfehlungen zwar gut durchdacht sind, aber im individuellen Fall dann doch abgewandelt werden sollten. Nach Bauchgefühl. Wie meistens im Eltern-Kind-Kosmos.
Deshalb, und weil ich sogar darum gebeten wurde (das schmeichelt mir und freut mich ;-)), fasse ich nun im dritten Teil der „Hausapotheke fürs Baby“ meine Erfahrungen mit den Medikamenten und Substanzen zusammen, die dem kerngesunden Baby empfohlen werden, einzunehmen: Vitamin K, Vitamin D und Fluorid. Bei Früh- oder Mangelgeborenen wird auch die Eisen-Substitution empfohlen. Darauf werde ich auch noch eingehen.


Ich betone, dass ich hier NICHT die offiziellen Leitlinien und Empfehlungen wiedergebe, sondern meine Einschätzung und Erfahrung als Mutter und Medizinerin.

Dienstag, 9. Mai 2017

Beikost: Dinkel-Möhren-Stangen für Babys + Vergleich Dinkelmehl

Inspiriert durch eine tolle Insta-Mama und -Köchin haben die Zwillinge diese Woche Dinkel-Finger auf dem abendlichen Speiseplan.
Der Teig ging super schnell und unkompliziert, die Würste eignen sich prima als Fäustchen-Food und die Knabberbacken sowie die Mama, die auch eine Stange probiert hat, sind begeistert.



Für ca. 10 Stangen habe ich verwendet:

Montag, 8. Mai 2017

10 Monate Mama-Glück

Über das erste Tagesviertel – also über die Nacht – möchte ich diesmal nichts schreiben. Die verdränge ich lieber direkt mit dem Aufwachen. Aus Gründen.
Der Tag beginnt gegen sieben Uhr. Ein paar Finger werden mir in die Nase gesteckt. Gleichzeitig wird Lasso mit meinen Haaren gespielt. Ich bin müde und möchte meine Augen nicht aufmachen. Der Schmerz im Gesicht zwingt mich. Apropos, so eine Nacht als Sandwich-Wurstscheibe zwischen zwei Babys zu verbringen macht ganz schön Rücken. Wie es hier so schön heißt. Mein Nacken tut weh. Und mein Kopf. Aber meine Jammerei interessiert niemanden der Anwesenden, also lass ich es. Dafür ist es auch gerade zumindest im Hellen viel zu schön! Dass die Fingernägel kratzen, liegt am Betreiber des häuslichen Nagelstudios. Der muss mal wieder dringend aufgesucht werden. Ansonsten sind es ja nur Liebkosungen, die mein Herz schmelzen lassen. Und dann erst, wenn ich mich aufrichte und sie den jeweils anderen bemerken, anstrahlen, vollplappern und tätscheln – dann wünsche ich einfach jedem ein Zwillingspärchen. Dann ist das ausgeprägte Schlafdefizit für die nächsten Stunden vergessen. Ich pelle sie nach Ritual aus den Schlafsäcken. Wir kuscheln ein Ründchen bzw. toben. Ich muss aufpassen, dass mir keiner vom Bett kullert. Deshalb schleppe ich sie lieber schnell ins Kinderzimmer, wo sie direkt ihr Spielzeug begrüßen und möglichst schnell möglichst viele Kisten leeren. 


Ich gehe ins Badezimmer, um mich zügig fertig zu machen. Kurze Zeit später folgt mein Bad-Besuch, ein paar Spielzeuge im Schlepptau. Der Mülleimer steht in der Badewanne, die Duschtüre ist geschlossen. Check. Wir sollten Safe sein. Nach einer kurzen Inspektion des Badezimmers wird es öde und man zieht gemeinschaftlich in den Flur, um das Spielzeug im Nirvana verschwinden zu lassen (durch das Treppengitter zu schmeißen) und das total lustig zu finden.

Montag, 1. Mai 2017

Beikost: Milch-Getreide-Brei, Abendbrot & Frühstück

Meine Erfahrungen mit dem für uns dritten Brei (für viele andere Babys der zweite) fehlte bislang noch in der Beikost-Serie: Der Milch-Getreide-Brei. Schon eine Überschrift für den Artikel fällt mir schwer. Abendbrei? Abendbrot? Nichts trifft es so richtig. Denn diesmal sind wir richtig von den Leitlinien der DGE und Ratgebern abgewichen.

Es wird empfohlen, den Abendbrei als zweite Mahlzeit nach dem Mittagsbrei mit 20 g Getreide und 200 ml Milch/Wasser anzubieten.



Da der Obst-Getreide-Brei bei uns erst am späten Nachmittag verlangt wird, macht es aber keinen Sinn, müde, relativ satte Babys noch mit der vollen Portion Milch-Getreide-Brei zu quälen. Außerdem wird bei uns in Hinblick auf den Familientisch morgens Müsli und abends Brot oder etwas  anderes Deftiges gegessen. Da passt der Brei nur mäßig, im Gegensatz zum Frühstück - da gibt es nämlich Müsli.
Somit habe ich mal wieder eine Bauchentscheidung getroffen, mit der bislang alle Beteiligten zufrieden sind. Und interessanterweise habe ich davon auf Instagram berichtet und daraufhin von sehr vielen Mamas bestätigt bekommen, dass sie das ähnlich handhaben bzw. der dritte Brei anfangs zeitlich einfach schwer in den Tag zu integrieren ist.
Hier könnt ihr nun detailliert lesen, wie wir es mittlerweile handhaben und vielleicht ja die ein oder andere Anregung finden.